Das Computer nicht gleich Computer ist, ist wohl jedem von uns klar und das ein Computer in der Industrie anderen Belastungen ausgesetzt ist und natürlich auch standhalten muss, lässt sich auch denken, aber worin unterscheidet sich der „gewöhnliche“ PC zu Hause oder im Büro denn nun wirklich von dem Industrie Computer?

Auch wenn viele Leute das vielleicht annehmen, sind Industrie Computer nicht unbedingt leistungsstärker als die Rechner in Büros. Häufig kommen die Industrierechner an Maschinen zum Einsatz, die immer wieder die gleichen, stupiden Arbeitsabläufe erledigen und die dafür erforderliche Rechenleistung ist sehr viel geringer, als die, die beispielsweise ein Grafiker in einem Designbüro benötigt.

Die Ansprüche unterscheiden sich deutlich

Ein wichtiger Anspruch an computergesteuerte, industrielle Maschinen ist unter anderem eine unproblematische Programmierbarkeit. Sie müssen sich gegebenenfalls mehrmals am Tag für spezielle Aufträge umprogrammieren lassen und ist das zu aufwendig oder kompliziert, kostet es dem Unternehmen unnötig viel Geld.

Ein andere bedeutender Unterschied zwischen Heim-PC und Industrie Computer ist die äußere Belastbarkeit. Ein Heim- oder auch Büro-PC muss eigentlich gar keinen äußeren Einflüssen standhalten, das sieht bei einem Industrie Computer natürlich schon ganz anders aus. Staub, Hitze, Kälte, Erschütterungen und auch Feuchtigkeit können, je nach Unternehmen, mit dem Rechner zusammen treffen. Und dagegen muss ein Industrie Computer natürlich gefeit sein.

Heim-PC muss vielen Programmen gewachsen sein

Ein Heim-PC muss neben den typischen Anwendungen wie Word oder Excel noch vielen weiteren Programmen gewachsen sein (siehe zum Beispiel html5-designer.de), die bei einem Industrie Computer völlig überflüssig wären. Das können beispielsweise verschiedene Shopsysteme oder Systeme zum Erstellen von Internetauftritten sein.